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| 28.01.2012, 10:38 Uhr | |
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| Debatte um Dichtheitsprüfung - Von Einsicht bei Rot-Grün keine Spur Pressemitteilung aus dem Landtag Kreis Steinfurt/Düsseldorf. In der Debatte um eine Neufassung der Regelungen der umstrittenen Dichtheitsprüfung hat sich Rot-Grün dem von CDU und FDP angebotenen Kompromiss verweigert.
Die Abgeordnete verweist auf eine Expertise des Steinfurter Experten Prof. Hepcke. Dieser habe zweifelsfrei festgestellt, dass eine flächendeckende Dichtheitsprüfung aller Hausanschlüsse nicht sinnvoll ist. So werde eine Hausanschlussleitung pro Jahr nur zu rund 1,4% genutzt. Diese meiste Zeit des Tages falle sie trocken. Aus abwassertechnischer Sicht stelle noch nicht einmal eine undichte Wasserleitung eine Gefahr für den Boden und das Grundwasser dar, da dem Wasser schlicht keine Zeit bleibe, in den Boden einzudringen. „Wir werden jetzt im Ausschuss die Diskussion fortsetzen und als CDU weiterhin für eine Mehrheit unseres Antrag werben. Unser Ansicht nach soll es eine Überprüfung der Abwasserleitungen nur nach einer Neuverlegung geben, oder dann, wenn ein begründeter Verdacht auf eine Undichtigkeit besteht. Der Schutz des Grundwassers ist richtig und wichtig. Aber mit Kanonen auf Spatzen zu schießen ist wenig sinnvoll. Wir haben uns von den Argumenten der Bürginnen und Bürger überzeugen lassen und hoffen, dass auch bei den anderen Fraktionen die Einsicht endlich Einzug hält“. |
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